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5. Deutscher Sjögren-Tag am 4. März 2006
in der Charité / Campus Mitte Berlin

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Ein Meilenstein für das Sjögren-Selbsthilfe-Netzwerk

Welch ein Erfolg! Fast 350 Sjögren-Syndrom-Betroffene, Angehörige und interessierte Ärzte aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz nahmen am 5. Sjögren-Tag in Berlin teil, der gemeinsam vom Selbsthilfe-Netzwerk Sjögren-Syndrom, der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. und der Charité Campus Mitte veranstaltet wurde.

Es war auch das erste Mal, dass ein Landesverband der Deutschen-Rheuma-Liga e.V. gemeinsam mit unserem Netzwerk und einer Klinik die Vorbereitung und die Organisation des gesamten Tages übernahm. "Das ist beispielhaft und ein Meilenstein für die weiteren Deutschen Sjögren-Tage!"  Frau Marlies Thermann stellte dies in ihrer Begrüßung besonders heraus, und es sei darüber hinaus für unser Netzwerk ein besonderes Glück, in der so bekannten Klinik Charité mit ihrer internationalen Bedeutung den für uns so wichtigen Tag durchführen zu können.

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Streiflichter aus der Veranstaltung

 
Grußwort von Rotraut Schmale-Grede, Vizepräsidentin der Dt. Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

Im Namen der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband und das heißt im Namen unserer 16 Landesverbände und unserer Mitgliedsverbände möchte ich Sie ganz herzlich willkommen heißen zu unserer gemeinsamen Veranstaltung für Sjögren-Betroffene.

Ich weiß, es ist vor allem dem Engagement unserer Berliner Kolleginnen und Kollegen im Landesverband  zu danken, dass der Sjögren Tag erstmals in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Rheuma-Liga stattfindet, worüber wir uns sehr freuen. Deswegen Ihnen, Herr Dr. Sörensen und Herr Rosinsky, ein herzliches Danke schön vorweg für die Initiative und die mit viel Arbeit verbundene Koordination und Organisation!

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Wenn die Drüsen versagen
Der 5. Deutsche Sjögren-Tag in Berlin

Ein Beitrag der Gruppe AGIL von Birgit Sutarna (Deutsche Rheuma-Liga Berlin)

Von dem schwedischen Augenarzt Henrik Sjögren in seiner Doktorarbeit 1933 erstmals als Krankheitsbild beschrieben, ist das Sjögren-Syndrom eine in der Bevölkerung relativ unbekannte, jedoch häufige Krankheit. Mundtrockenheit und mangelnde Tränenflüssigkeit sind Symptome der rheumatischen Erkrankung, die sowohl als eigenständige Krankheit oder auch als Begleiterkrankung von Arthritis, Lupus und anderen Kollagenosen auftreten kann. Selten wird dabei an eine rheumatische Erkrankung gedacht.

Fast 350 Gäste aus dem In- und Ausland füllten am Samstag, den 4. März, den großen Hörsaal der Charité, um die Vorträge zur neueren medizinischen Forschung zum Sjögren-Syndrom zu hören und den Fachärzten Fragen zu stellen.

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Kurzvorstellung der Beiträge

 
Foto Dr. Tobia Berg  

Das Sjögren-Syndrom aus HNO ärztlicher Sicht

Die Symptome des Sjögren-Syndroms führen die Betroffenen häufig zum Augenarzt. Die operative Entfernung der Speicheldrüse wird an einem klinischen Fall demonstriert.

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Dr. Tobias Berg

HNO-Klinik
Sankt Gertrauden Krankenhaus
Berlin

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Foto Dr. Eugen Feist  

Laboruntersuchungen bei Sjögren-Syndrom: Was sagen sie aus?

Erstmals machte ein Experte deutlich, wie wichtig Laboruntersuchungen für die Diagnose und auch für den weiteren Krankheitsverlauf sind.

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Dr. Eugen Feist

HNO-Klinik
Sankt Gertrauden Krankenhaus
Berlin

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Foto Dr. Arne Hansen  

Komplikationen beim Sjögren-Syndrom: Welche Rolle spielen sie, wie kann man sie erfassen?

Für das Krankheitsbild der Sjögren-Erkrankung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der medizinischen Fachrichtungen unverzichtbar.

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Dr. Arne Hansen

Charité - Universitäts-
medizin Berlin
Medizinische Poliklinik

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Foto Prof. Dr. Pleyer  

Augenärztliche Aspekte beim trockenen Auge

Mit diesem Beitrag wird die Rolle des Augenarztes für Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Sjögren-Syndrom vorgestellt, gleichzeitig werden neue Behandlungskonzepte besprochen.

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Prof. Dr. Uwe Pleyer

Charité - Universitäts-
medizin Berlin
Klinik für Augenheilkunde

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Foto Prof. Dr. Thomas Dörner  

Behandlungsmöglichkeiten beim Sjögren-Syndrom: Was hat sich bewährt, welche neuen Therapieansätze gibt es aus internistischer Sicht?

Neben Verbesserungen in der Diagnostik werden innovative Ansätze in der Therapie untersucht. Bei allen Fortschritten müssen viele neue Ansätze aber noch ausführlicher untersucht werden, um einen Nutzen zu belegen.

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Prof. Dr. Thomas Dörner

Charité - Universitäts-
medizin Berlin
Interdisziplinäre AG Rheumatologie / Hämostaseologie
Institut für Transfusionsmedizin

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Foto Dr. Stiller  

Zahnärztliche Besonderheiten in Diagnose und Behandlung bei Sjögren-Syndrom

Beim Sjögren-Syndrom kommt es zu einer Verminderung der Speichelproduktion. So muß mit einer Reihe von Folgen für den Patienten gerechnet werden. Welche Vorkehrungen helfen dem Patienten, einem verstärkten Gebißverfall vorzubeugen.

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PD Dr. Dr. Michael Stiller

Charité - Universitäts-
medizin Berlin
Zentrum für Zahnmedizin

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Foto Frau Borchers  

Schlusswort

Wir vom Selbsthilfenetzwerk möchten uns auch im Namen aller Betroffener ganz herzlich für diesen für uns so bedeutenden Tag bedanken und sagen, wie glücklich wir sind, dass die Charité den 5. Deutschen Sjögren-Tag ausgerichtet hat.

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Elfriede Borchers

Überregionale Ansprechpartnerin des Sjögren-Netzwerkes für den Bereich Süddeutschland in der Deutschen Rheuma-Liga

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Ausblick

Der 6. Deutsche Sjögren-Tag findet wiederum auf Initiative unseres Netzwerks am 17. März 2007 an der Universitäts-Klinik Freiburg statt und wird diesmal mitorganisiert von der Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. (der wir für ihre Unterstützung unserer Arbeit seit ihren ersten mutigen Anfängen durch Frau Johanna Götzinger im Jahre 1999 besonders dankbar sind!).

 
Info-Flyer  vom 5. Deutschen Sjögren-Tag in Berlin mit Grußwort von Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz des Landes Berln, herunterladen.
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Für die Unterstützung dieser Veranstaltung bedanken wir uns bei:

AOK Berlin
Logo AOK-Gesundheitskasse
Organisation Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
und den Firmen:
Logo Pfizer
Logo Novartis
Logo MSD
Logo Roche
Logo Aventis
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Bildergalerie

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Registrierung
Info-Stand, Hr. Aßmann
Selbsthilfe Netzwerk
Teilnehmer
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Rege Nachfrage
Ankunft der Teilnehmer
vor dem großen Hörsaal
Infomaterial gefragt
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am Info-Stand
großes Interesse
am Info-Stand
an der Garderobe
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Ansturm
bei der Registrierung
kurz vor der Mittagspause
Referenten
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im Gespräch
Prof. Dr. Pleyer
PD Dr. Dr. Stiller
Prof. Dr. Dörner
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wissenschaft. Leiter
Prof. Dr. Burmester
Charité - Rheumatologie
Frau Schmale-Grede
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Vizepräsidentin Dt.Rh-Liga
Dr. Sörensen
Präsident Rh-Liga Berlin
Marlies Thermann
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Selbsthilfe-Netzwerk
Dr. med. Tobias Berg
Arzt in der HNO-Klinik
St.Gertrauden-Krankenhs.
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Dr. med. Eugen Feist
Charité - Mediz. Klinik
Rheumatologie
M. Thermann, Dr. Tomiak
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Dr. med. Hansen
Charité - Med. Poliklinik
Dr. med. Hansen
einige Referenten
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Teilnehmer
Interesse
Diskussion
Notizen
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im großen Hörsaal
Aufmerksamkeit
Mitwirkende
Herzlicher Dank
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