Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.
Rundbrief Juni 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie unsere aktuellen Themen und Veranstaltungshinweise. Sie können jederzeit weitere Informationen anfragen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
Im aktuellen Rundbrief lesen Sie: 1. Termine: Bezirksveranstaltungen – Bundeskongress türkische Gemeinde – Berliner Seniorenwoche – Sonntagsvorlesung Charité – Vorschau 2. Themen & Tipps: Änderungen Funktionstraining – Merkblätter Medikamente – Bundesbehindertenbeauftragter fordert einheitliche Standards bei Schiene – Verleihung Wolfgang-Schulze-Preis – Forum Mundgesundheit 3. Berichte: Antrittsbesuch bei Senatorin Bluhm – Lions-Aktionstag – „Leben mit Rheuma“ im Rosenhof – APG Antikörper – Prominenter Besuch im Rheuma-Liga-Zentrum – Lange Nacht der Wissenschaften – Mitgliederversammlung – Expertentreff Kinderrheumatologie 4. Verbandsnachrichten: Strategie – Einweihung neues Zentrum – Generationenbad –Rheuma-Liga-Treffpunkte aktuell – Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesucht – Verfügungsgeld Selbsthilfegruppen – Abano-Kurreisen – Kurse aktuell – Personalien |
TERMINE
1. Rheuma-Liga geht in die Bezirke: Unsere Infostände im Kiez
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren Sie bei Straßen- und Bezirksveranstaltungen gleich bei Ihnen um die Ecke über die Selbsthilfeangebote der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. Im Juni treffen Sie sie hier:
Was? 20. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung
Wann? Samstag, 12. Juni 2010, 10.00-18.00 Uhr
Wo? Märkischen Zentrum, Wilhelmsruher Damm/ Senftenberger Ring 3 a, 13439 Berlin
Was? Kiezfest „Gemeinsam und doch anders“ Neukölln
Wann? Freitag, 18. Juni 2010, 14.00-18.00 Uhr
Wo? Schillerpromenade, 12049 Berlin
2. Informationen der Rheuma-Liga bei Bundeskongress der türkischen Gemeinde in Deutschland
Die türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) ist die größte Dachorganisation der türkischen Migrantenvereine in der Bundesrepublik. Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. ist bemüht, verstärkt auch insbesondere für rheumakranke Menschen mit Migrationshintergrund erster Ansprechpartner zu sein, wenn es um Aufklärung, Hilfe zur Selbsthilfe und Angebote zur Schmerz- und Krankheitsbewältigung geht. Seit Jahren trifft sich bereits eine Selbsthilfegruppe türkischer Frauen, der Verein hat zentrale Informationen in Fremdsprachen wie türkisch oder englisch verfasst und ist bei multikulturellen Festen Stammgast. Auch beim Bundeskongress der TGD präsentiert die Rheuma-Liga im Rahmen des Standes der Interkulturellen Freiwilligenagentur ihre Angebote:
Was? Bundeskongress der Türkischen Gemeinde in Deutschlang 2010
Wann? Samstag/Sonntag, 26.-27. Juni 2010
Wo? Hotel Christophorus-Haus, Evangelisches Johannesstift Berlin, Schönwalder Allee 26,
13587 Berlin-Spandau
Mehr Infos? Homepage der TGD: www.tgd.de
3. Die Berliner Seniorenwoche wird 36 und die Rheuma-Liga ist dabei: „Gesund alt werden in Berlin“
Auf der Eröffnungsveranstaltung der Seniorenwoche präsentieren sich Seniorenverbände, Seniorenvereine, Seniorenorganisationen, Freiwilligen- und Selbsthilfegruppen im Seniorenbereich, Sozialverbände, Landesseniorenbeirat, Landesseniorenvertretung und die Seniorenvertretungen der Berliner Bezirke sowie Sozialämter. Die Veranstalter erwarten 230 Gruppen an 200 Ständen bei einer Besucherzahl von ca. 25.000 Interessenten. Ein ganztägiges Bühnenprogramm wird angeboten:
Was? Stand der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. bei „Gesund alt werden in Berlin”, der 36. Berliner
Seniorenwoche 2010. Eröffnungsveranstaltung als Infomarkt der Seniorenarbeit
Wo und Wann? Auf dem Breitscheidplatz, Sonnabend, 26. Juni 2010 von 10.00 Uhr bis 17.00Uhr
Mehr Infos? Veranstalter: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales; Programm und mehr unter http://sewo.senioren-berlin.de/
4. Sonntagsvorlesung der Charité „Neue Chancen gegen Rheuma“
Die öffentliche Veranstaltung von Prof. Dr. Gerd-Rüdiger Burmester mit dem Thema „Neue Chancen gegen Rheuma“ richtet sich insbesondere an Betroffene und Interessierte. Der Eintritt ist frei.
Was? „Neue Chancen gegen Rheuma“ mit Prof. Gerd-Rüdiger Burmester im Rahmen der Sonntagsvorlesung der Charité unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Manfred Dietel
Wann? Sonntag, 27. Juni 2010, 11.00 Uhr
Wo? Campus Charité Mitte, Luisenstr. 64, 10117 Berlin, Großer Hörsaal im Bettenhochhaus
Mehr Infos? www.charite.de
Vormerken:
v Sommersymposium des Regionalen Rheumazentrums Berlin mit Rheuma-Party 2010, Fr., 2. Juli 2010, ab 17.00 Uhr im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, Charitéplatz 1, 10117 Berlin. Informationen unter www.rheuma-tage-berlin.de
v Arzt-Patienten-Gespräch „Ultraschall – die sanfte Untersuchungsmethode“,
Mi., 7. Juli 2010, 14.00-ca. 15.30 Uhr, Rheuma-Liga-Treffpunkt Mitte, Luisenstr. 13 (Eingang Poliklinik Charité), 3.Ebene Raum 031, 10117 Berlin. Informationen und Anmeldung erbeten bei Frau Bluhm, Tel. 030 32 290 29 53, bluhm@rheuma-liga-berlin.de
v „Rheuma und das Nervensystem“ Multiple Sklerose und Rheuma. Sa., 21.8.2010, 11-00-14.30 Uhr, Medical Park Berlin, An der Mühle 2, 13507 Berlin-Reinickendorf. Mehr unter www.rheuma-tage-berlin.de
v Tag der Offenen Tür Immanuel-Krankenhaus Wannsee: Sa., 28.8.2010, von 11.00 bis 16.00 Uhr, Immanuel Krankenhaus Berlin, Spezialklinik für Rheumaorthopädie, Rheumatologie und Naturheilkunde in der Königstraße 63, 14109 Berlin. Chef- und Oberärzte werden in Vorträgen über neueste Erkenntnisse aus der Medizin sowie über praktische Erfahrungen und Verfahren informieren.
Mehr unter www.rheuma-tage-berlin.de und im nächsten Agil.
v Einweihung des Rheuma-Liga-Zentrums am Sa., 4. September 2010 von 11.00 bis 17.00 Uhr am Mariendorfer Damm 161 a in 12107 Berlin: Therapie, Beratung und Selbsthilfe unter einem Dach – die Berliner Selbsthilfeorganisation ist nach Tempelhof umgezogen und stellt ihre neuen Räume, ihre Angebote und ihre Ziele für die nächsten Jahre vor – unter anderem das Generationenbad (siehe unten unter Verbandsnachrichten). Mitglieder, Interessierte und Gäste sind herzlich willkommen!
Der nächste Rundbrief erscheint mit der Doppelausgabe Juli/August 2010 und
informiert Sie über weitere Veranstaltungen im Sommer!
THEMEN & TIPPS
1. Änderungen der Rahmenvereinbarung für Rehabilitationssport und Funktionstraining:
Eine Rahmenvereinbarung zwischen Krankenkassen und den Behindertenverbänden (so auch z.B. die Deutsche Rheuma-Liga) regelt die Bedingungen, unter denen Rehabilitationssport und Funktionstraining angeboten werden können. Nun gibt es folgende Änderungen:
Die Leistungsdauer wird neu definiert:
Ø In der Neufassung der Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Verbänden wurde auf die allgemeine Befristung verzichtet.
Ø Funktionstraining wird so lange erbracht, wie die Leistung im Einzelfall notwendig, geeignet und wirtschaftlich ist.
Ø Die bislang starren Grenzen von 12 bzw. 24 Monaten der Bewilligung/Erstattung sind nur noch als Richtwerte definiert – eine längere Leistungsdauer ist nach Einzelfallprüfung möglich.
Ø Es wird neu definiert, dass eine Verlängerung insbesondere dann notwendig sein kann, wenn bei kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen die langfristige Durchführung des Übungsprogramms in Eigenverantwortung nicht oder noch nicht möglich ist.
Von besonderer Bedeutung ist jetzt die Begründung des Arztes, warum eine längere Verordnung des Funktionstrainings notwendig ist.
Ziele des Funktionstrainings neu gefasst:
Ø Als zusätzliches Ziel des Funktionstrainings wurde auf Forderung der Deutschen Rheuma-Liga die Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung festgeschrieben
Ø Neu ist, dass als Bedingung festgeschrieben wurde, dass das Funktionstraining als gemeinsames Üben in festen Gruppen stattfindet
Über das Funktionstraining und die aktuell freien Kursplätze für Trocken- und Wassergymnastik (siehe auch Verbandsnachrichten) informieren Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mitgliederbetreuung unter Tel. 030 32 290 29 10 und kurse@rheuma-liga-berlin.de
2. Neue Merkblätter zu Medikamenten
Hohe Entzündungswerte verbunden mit Erschöpfung und Schmerzen in Gelenken oder Gliedern sind die Hauptsymptome rheumatischer Erkrankungen. Unzählige Präparate sind gegen diese Beschwerden im Einsatz. Einige sind freiverkäuflich, andere werden ausschließlich vom Arzt verordnet. Keines der Medikamente aber ist frei von Nebenwirkungen. Rheumaerkrankte sollten sich daher gut über die verwendeten Präparate und ihr wechselseitiges Zusammenspiel informieren, rät die Deutsche Rheuma-Liga. Denn chronisch kranke Rheumatiker nehmen selten nur ein Präparat allein. Die Kombination von Kortison und nicht steroidalen Antirheumatika zum Beispiel erhöht das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren. Hier sei eine besondere Überwachung notwendig, raten die Experten. Wie die verschiedenen Medikamentengruppen wirken, worauf bei der Einnahme zu achten ist und mit welchen Nebenwirkungen man gegebenenfalls rechnen muss, erfahren die Ratsuchenden in der neuen vierteiligen Merkblattreihe der Deutschen Rheuma-Liga. Folgende Wirkstoffgruppen werden jeweils auf zwei Seiten vorgestellt:
4.1 Nicht-steroidale Antirheumatika
Fast jeder Mensch hat schon einmal ein Medikament eingenommen, das zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) gehört. Diese Präparate werden gegen verschiedene Schmerzen und entzündungsbedingte Beschwerden eingesetzt: gegen Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch eine Verletzung verursacht sind, durch Überbelastung oder durch eine chronischrheumatische Erkrankung, aber auch gegen Fieber, Zahn- oder Kopfschmerzen und andere akute Schmerzen.
4.2 Analgetika
Analgetika sind reine Schmerzmedikamente. Anders als die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die Schmerzen und Entzündungen lindern, bekämpfen Analgetika ausschließlich das Symptom »Schmerz«. Sie werden daher in der Rheumatologie bei allen schmerzhaften, aber nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.
4.3 Kortison
Unter dem Begriff Kortison-Präparate (auch Glukokortikoide oder Kortikosteroide) werden alle Medikamente zusammengefasst, die die Wirkungen des körpereigenen Hormons Kortisol und seiner Vorstufe Kortison nachahmen. In der Medizin werden Kortison-Präparate vor allem gegen überschießende Entzündungsreaktionen eingesetzt. Sie sind in dieser Funktion unersetzlich und häufig lebensrettend.
4.4 Biologika
Biologika sind gentechnisch hergestellte Eiweißstoffe, die aus lebenden Zellkulturen gewonnen werden. Sie greifen in Mechanismen der Krankheitsentstehung ein, indem sie gezielt bestimmte entzündungsfördernde Substanzen des Immunsystems abfangen und ausschalten oder ihre Bindungsstellen besetzen und damit blockieren.
Die Merkblätter können einzeln oder als komplette Reihe bei den Verbänden der Deutschen Rheuma-Liga bestellt werden. Auch im Internet stehen sowohl die Kurzbeschreibungen als auch die Dokumente zum Download bereit: www.rheuma-liga.de/medikamente. Hier gibt es zudem einen umfassenden digitalen Medikamentenführer, der auch pflanzliche Präparate (Phytopharmaka) beinhaltet.
Bestellungen von Mitgliedern und Interessierten aus Berlin nimmt die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V., Soziale Beratung, Frau Fengler, entgegen unter Tel. 030 32 290 29 50, Fax 030 32 290 29 39, E-Mail:
beratung@rheuma-liga-berlin.de.
3. Bundesbeauftragter für Belange behinderter Menschen will einheitliche Standards bei der Schiene
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, zeigt sich erfreut, dass die nächste Verkehrsministerkonferenz am 6. und 7. Oktober auf seine Bitte hin barrierefreien Schienennahverkehr auf die Tagesordnung setzen wird. Die unterschiedlichen Standards im Schienennahverkehr beschränkten viele Menschen mit Behinderungen in ihrer Mobilität. Notwendig seien möglichst hohe und einheitliche Standards, betonte der Beauftragte. Die Länder oder Landesnahverkehrsgesellschaften bestellen die zum Einsatz kommenden Züge nach den jeweiligen Nahverkehrsplänen. Eine Abstimmung hinsichtlich der eingesetzten Züge findet nicht statt. Auch die Bahnsteighöhen variieren zwischen und in den Bundesländern - bereits die Höhendifferenz und der Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante würden für viele Menschen mit Behinderungen zu einer unüberwindbaren Barriere. Im Hinblick auf das Servicepersonal berichten behinderte Menschen ebenfalls von großen Unterschieden: von kompetenten Zugbegleitern bis zu überhaupt keinem Personal. Es sei auch schon häufig vorgekommen, dass zwar Servicepersonal im Zug war, allerdings die für Menschen im Rollstuhl notwendige fahrzeuggebundene Einstiegshilfe nicht bedienen konnte, so Hubert Hüppe. Gruppen von Reisenden in Elektrorollstühlen könnten in Regionalzügen aufgrund großer Kapazitätsunterschiede außerdem teilweise gar nicht gemeinsam reisen. Der Beauftragte hofft, dass die Verkehrsministerkonferenz sich für möglichst einheitliche und hohe Standards für Menschen mit Behinderungen in Regionalzügen und an Bahnhöfen einsetzen wird. Die Konferenz der Landesverkehrsminister und Senatoren für Verkehr wird auf Anregung des Beauftragten neben den „einheitlichen Standards“ auch die Thematik „Programme zur Herstellung von Barrierefreiheit“ durch Privatbahnen nach dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen besprechen.
Mehr unter www.behindertenbeauftragter.de
4. Rheuma heilbar machen: Wolfgang Schulze-Preis für Zukunft der Rheumaforschung
Am 5. Juni 2010 fand im Rahmen der Berliner Stiftungswoche in den Allianz Treptowers zum achten Mal die Preisverleihung der Stiftung Wolfgang Schulze in Berlin statt. Die Begrüßung, Moderation und Laudationes auf die Preisträger gestaltete Frau Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle anschaulich und unterhaltsam, wissenswert und patientennah. Das Preisgeld in Höhe von zehntausend Euro erhielten dieses Jahr Priv.-Doz. Dr. med. Annette Wagner, Medizinische Hochschule Hannover, und Dr. med. Gunter Aßmann, Universitätsklinikum des Saarlandes, für ihre gemeinsame Forschungsarbeit „Antibiotikatherapie beim SAPHO-Syndrom“. Dabei handelt es sich um eine seltene Erkrankung aus dem Formenkreis der rheumatischen Erkrankungen mit einem Altersgipfel bei jungen Männern und Frauen. Es wurden sieben weitere Forschungsarbeiten eingereicht. Aufgrund der begrenzten Stiftungsmittel konnte in diesem Jahr nur eine Forschungsarbeit prämiert werden. Dipl. Psych. Gisela Westhoff, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), konnte die mehrköpfige Fachjury mit Vertretern aus Rheumatologie und Stiftungsvorstand von ihrem Forschungsvorhaben über das Sjögren-Syndrom überzeugen: Die Arbeit an „Verlauf und Prognose des primären Sjögren-Syndroms“ wird von der Stiftung unterstützt. Es wurden weitere sieben Forschungsvorhaben eingereicht. Alle ausgezeichneten Forscher haben bei der Preisverleihung ihre Arbeiten persönlich präsentiert. Musikalisch wurde die Verleihung von Jungstudierenden am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin begleitet.
Mehr Informationen zur Preisverleihung, den Preisträgern und der Stiftung
unter www.rheuma-liga-berlin.de/Rheuma-Forschung.
5. Forum Mundgesundheit vom 15. - 22. Juni: http://www.rheuma-liga.de/forum/
Studien belegen: Wunde Stellen, Wucherungen oder Schmerzen im Mund oder Kiefer können mit entzündlich-rheumatischen Prozessen im Körper verknüpft sein und sich gegenseitig beeinflussen. Zahn- und Kieferschmerzen können auch beim Fibromyalgiesyndrom auftreten. Extreme Mundtrockenheit infolge von Medikamentenennahme ist ebenfalls ein häufiges Beschwerdebild. Was kann man tun, wenn sich der Mund nicht mehr richtig anfühlen? Geht von Amalgamfüllungen eine besondere Gefahr aus? Rheumatiker stellen sich viele Fragen, die der Zahnarzt allein nicht immer ausreichend beantworten kann. Der Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga bietet daher unter http://www.rheuma-liga.de/forum/ ein Expertenforum „Mundgesundheit“ an, das vom 15. bis 22. Juni 2010 stattfindet. Dort besteht die Möglichkeit, sich auszutauschen und die Experten um Rat zu bitten. Zum Thema Mundhygiene hat die Rheuma-Liga auf www.rheuma-liga.de/zaehne informative Artikel und Publikationen zum Thema Mundgesundheit, Zahn- bzw. Mundhygiene und Kiefergelenksbeschwerden bei Rheumatikern zusammengestellt.
Folgende ExpertInnen stehen Ihnen im Forum vom 15. bis 22. Juni zur Verfügung:
- Professorin Dr. Brita Willershausen, Universitätsmedizin der J.-Gutenberg- Uni Mainz Poliklinik für Zahnerhaltungskunde
- Professor Dr. med. dent. Jochen Jackowski, Stellv. Klinikleiter Falkutät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Uni Witten/Herdecke
- Natascha Schwenk, ehemalige Zahntechnikerin, erkrankt an Juvenile idiopathische Arthritis mit Kiefergelenkbeteiligung
- Dr. med. Jacqueline Detert, Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie
BERICHTE
1. Aktionsplan Rheuma an Senatorin Bluhm überreicht
Anlässlich seines Antrittsbesuchs am 12. Mai 2010 überreichte Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., den Aktionsplan Rheuma an Frau Carola Bluhm, seit 15. Oktober 2009 Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Mit dem Aktionsplan setzt sich die Selbsthilfeorganisation für die Interessen der Betroffenen und eine Verbesserung der Versorgungssituation für rheumakranke Menschen ein. Mehr zum Thema unter http://www.rheuma-liga-berlin.de/Interessensvertretung.536.0.html.
2. Bundesweiter Lions-Aktionstag: Benefizarbeit für rheumakranke Kinder präsentiert
Auf Einladung des Lions Clubs BonaFacta, der seit Jahren die Benefizkonzerte des Julius-Stern-Instituts der UDK Berlin zugunsten rheumakranker Kinder und Jugendlicher unterstützt, nahm die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. in den Potsdamer Platz Arkaden am Aktionstag der Lions teil. Er fand am 15. Mai 2010 bundesweit statt und stellte die von den Lions Clubs unterstützen Projekte und Organisationen vor. Ein herzlicher Dank an die Lions vom Club BonaFacta für diese tolle Möglichkeit, über die Arbeit der Deutschen Rheuma-Liga Berlin zu informieren! Mehr über die Möglichkeiten einer Partnerschaft zur Unterstützung rheumakranker Kinder und Jugendlicher erfahren Sie unter http://www.rheuma-tage-berlin.de/Moeglichkeiten-einer-Partnersc.81.0.html
3. „Leben mit Rheuma“ im Rosenhof Zehlendorf
Am 19. Mai 2010 öffnete die Seniorenwohnanlage Rosenhof ihre Pforten: Interessierte waren zum Tag der Offenen Tür eingeladen – und am Nachmittag zur Podiumsdiskussion, die sich dem Thema „Leben mit Rheuma“ in Berlin-Zehlendorf annahm. In der Expertenrunde, die auch Fragen aus dem Publikum beantwortete, waren unter anderem Dr. Helmut Sörensen, Internist/Rheumatologie und Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., und Sylke Liesegang von der Physiotherapiepraxis Liesegang mit dabei. Durch die Diskussion führte fachkundig Moderator Dr. Harmut Wewetzer, Redakteur beim „Tagesspiegel“. Auch an den Rosenhof ein herzliches Dankeschön für die Einladung an die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V., diesen Tag mitzugestalten! Mehr Informationen zum Veranstalter unter www.rosenhof.de
4. Arzt-Patienten-Gespräch "Was sind Antikörper und was sagen sie aus"
Im sehr gut besuchten und verständlich präsentierten Arzt-Patienten-Gespräch referierte Dr. Tobias Alexander/Charité am 2. Juni 2010 vor 32 Teilnehmern über die Antikörper und ihre Bedeutung in der Rheumatologie und ließ anschließend ausreichend Zeit für Fragen zum Thema.
Antikörper sind Eiweiße, die auf bestimmte Stoffe im Körper reagieren, um vor allen Dingen Keime abzuwehren und den Körper vor Erkrankungen zu schützen. Autoantikörper binden körpereigene Bestandteile und sind charakteristisches Merkmal bei Autoimmunerkrankungen. Sie sind aber auch bei Krebserkrankungen und Infektionen zu finden. Autoantikörper sind insbesondere bei der Diagnosestellung von rheumatischen Erkrankungen von Bedeutung. Der bekannteste Autoantikörper ist der Rheumafaktor. Dieser besagt aber ausschließlich, dass etwas nicht stimmt und ist ein Zeichen für eine falsche Autoimmunreaktion. Er ist bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen zu finden und gibt keinen Hinweis zum Verlauf der Erkrankung. Spezifisch für die Rheumatoide Arthritis sind die CCP-Antikörper und für die Kollagenosen die ANAs. Letztere sind aber auch bei viralen Infektionen zu finden. Einige Autoantikörper geben Hinweise auf die Krankheitsaktivität und die Krankheitsprognose – wie beispielsweise beim Lupus die Antikörper gegen Doppelstrang-DNS und bei Morbus Wegener die c-ANCA. Je mehr von diesen Antikörpern nachweisbar sind, umso höher ist die Krankheitsaktivität.
Die Arzt-Patienten-Gespräche finden jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Da die Arzt-Patienten-Gespräche erfreulicherweise sehr guten Anklang finden, ist eine Anmeldung zur Teilnahme wegen der räumlichen Begrenzung erbeten. Anmeldungen bitte bei Frau Bluhm unter Tel. 030 32 290 29 53 bzw. bluhm@rheuma-liga-berlin.de
5. Prominente Vertreterinnen des Vereins zu Besuch im Rheuma-Liga-Zentrum in Tempelhof
Am 3. Juni machten sich Frau Monika Diepgen, Schirmherrin der Berliner Rheuma-Liga, Frau Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin des Bundesverbands, und Frau Prof. Wagner-Dix, Botschafterin der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., ein eigenes Bild von den neuen Räumlichkeiten am Mariendorfer Damm 161 a mit Besichtigung des Empfangs, der Gruppen- und Beratungsräume, der Verwaltung und des Vorstandsbüros. Der Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., Dr. Helmut Sörensen, stellte dabei auch das Konzept des Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrums vor (wir berichteten im „agil 1/10“ (Dez. 2009 erschienen) und fortlaufend in den Rundbriefen). Dabei war auch das Ehepaar Kiel, das die Möbel für das Büro der Ehrenamtlichen gespendet hat.
Die große offizielle Einweihung des Zentrums findet am 4.9.2010 statt (siehe Verbandsnachrichten unten).
6. Die klügste Nacht des Jahres 2010 – da durfte die Rheuma-Liga nicht fehlen
Gleich an zwei Orten informierten und berieten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. während der Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juni 2010 Wissbegierige aus ganz Berlin: Am Aktionsstand im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) auf dem Charité Campus Mitte forderte die Selbsthilfeorganisation zusammen mit ihrem Kooperationspartner, der Physiotherapiepraxis Liesegang, die Gäste auf: „Testen Sie Ihr Körpergefühl!“ Der Aha-Effekt war garantiert – ein wichtiger Beitrag zur Früherkennung und Fragen rund ums eigene Körperbewusstsein, auf die die Rheuma-Liga mit ihren Angeboten für Bewegung, Körper und Seele die richtige Antwort hat. Das Tüpfelchen auf dem i: Unter den Teilnehmern wurden attraktive Wohlfühlpreise verlost. Der Anspruch steht: „Rheuma heilbar machen“. Die chronischen Krankheiten unter dem Begriff „Rheuma“ sind es bislang noch nicht. Rund um Fragen der Therapie und Forschung stand Dr. med. Helmut Sörensen, Internist / Rheumatologie und Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., zur Verfügung. Und in Berlin-Buch präsentierte der Verein seine Angebote der Sozialen Beratung beim „Tag der offenen Tür“ anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften im Rheumaklinikum. Ein besonderer Erfolg nach knapp einem Jahr seit Beginn: Das ehrenamtlich betreute Eltern-Kind-Café. Ehrenamtlich Interessierte konnten sich sowohl über diese Möglichkeit des Engagements als auch über alle anderen Projekte der Rheuma-Liga sowie die richtige Ernährung, Bewegung und Krankheitsbilder informieren. Zur Homepage der Langen Nacht der Wissenschaften: http://www.langenachtderwissenschaften.de/
7. Expertentreff zu Kinderrheumatologie:
Einladung zum Gespräch von Gesundheitsstadt Berlin am 8. Juni 2010: Dr. Ulf Fink, Senator a.D., sprach über die Zukunft in der Kinderrheumatologie und der Übergangsregelungen der Versorgung vom Kindes- zum Erwachsenenalter mit Frau Priv.-Doz. Dr. Monika Schöntube, ehemalige Chefärztin der Kinderklinik Berlin-Buch und Ehrenmitglied der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., Herrn Elimar Brandt, Direktor der Immanuel Group, Herrn Armin Engel, Geschäftsführer der Helios Kliniken, und Herrn Gerd Rosinsky, Geschäftsführer der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V.
Ansprechpartnerin für Rheuma bei Kindern und Jugendlichen bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V.: Dipl. Sozialarbeiterin Jana Lemke, Tel. 030 32 290 29 54, lemke@rheuma-liga-berlin.de
8. Mitgliederversammlung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin
Die Mitgliederversammlung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. fand am 5. Juni 2010 in den Allianz Treptowers statt. Frau Marion Rink vom Bundesvorstand wies in ihrem Grußwort auf die Notwendigkeit hin, sich als Selbsthilfeorganisation, gerade auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Gesundheitsreformdebatte, politisch zu engagieren und die Interessen der Betroffenen zu vertreten. Neben der Vorstellung des Jahresberichts durch Herrn Dr. Helmut Sörensen und Frau Gerlinde König aus dem Vorstand stand die Verabschiedung der Strategie für die kommenden Jahre im Mittelpunkt (siehe Verbandsnachrichten). Zu Gast aus Brandenburg war Herr Werner Dau aus dem Vorstand der dortigen Rheuma-Liga, der die Inhalte und Ziele der gemeinsamen Resolution mit Berlin zum Rheumatologischen Versorgungsnotstand in der Region vorstellte (siehe http://www.rheuma-liga-berlin.de/uploads/media/Stellungnahme_der_Deutschen_Rheuma-Liga_Berlin_Brandenburg.pdf). Weiterhin wurden verdienstvolle Ehrenamtliche für ihr Engagement ausgezeichnet. Mehr Informationen dazu lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „agil“ (Nr. 4/10, Erscheinungstermin: August 2010). Informationen rund um den Verein und die Mitgliederversammlung erhalten Sie auch unter http://www.rheuma-liga-berlin.de/UEber-uns.172.0.html Für alle Anliegen der Mitglieder steht die Mitgliederbetreuung gerne zur Verfügung: Tel. 030 32 290 290, mitglieder@rheuma-liga-berlin.de
VERBANDSNACHRICHTEN
1. Strategie für die Zukunft: Mehr Mitglieder, mehr Unabhängigkeit
„Rheuma kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – die rheumatischen Krankheiten stellen die Rheuma-Liga mit ihren Hilfsangeboten immer wieder vor neue Herausforderungen“, erklärte Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., bei der Vorstellung des Strategiepapiers des Vereins. Der Kurs in Richtung Zukunft für die nächsten fünf bis zehn Jahre fand bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. am Samstag, den 7. Juni 2010, breite Zustimmung. „Wenn wir die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen heute und in den nächsten Jahren sehen, stellen sich uns als Selbsthilfeorganisation zwei Kernaufgaben: Um weiter ein starker Fürsprecher und Ansprechpartner für rheumakranke Menschen zu sein und um unsere Angebote für die Betroffenen fortführen und weiterentwickeln zu können, wollen wir neue Mitglieder gewinnen und das Fundraising – das Einwerben von Spenden und Förderern – verstärken.“
Zur Pressemitteilung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V.: http://www.rheuma-liga-berlin.de/Strategiepapier-verabschiedet.571.0.html
2. Einweihung des neuen Zentrums der Rheuma-Liga am 4.9.2010
Am Samstag, den 4. September 2010 heißt es: Erleben Sie Therapie, Beratung und Selbsthilfe unter einem Dach! Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. feiert die Eröffnung des neuen Zentrums für ganz Berlin und alle Menschen mit Rheuma in Berlin am Mariendorfer Damm 161 a. Zusammen mit der Physiotherapiepraxis Liesegang und dem Sportverein TSV Mariendorf wird bei Musik, Programm, Speis und Trank gefeiert – und die Rheuma-Liga lädt herzlich zum Besuch der neuen Räumlichkeiten mit Informationen rund um die Angebote des Vereins ein. Eine Einladung erhalten alle Mitglieder mit dem nächsten „agil“ im August 2010. Schon jetzt heißt es: Den Termin im Kalender reservieren!
3. Großprojekt Generationenbad
Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. hat Einiges vor: geplant ist ein eigenes Generationenbad. Hier sollen Spaß und Kondition bei Wasserbewegungskursen für rheumakranke Kinder und Jugendliche kombiniert werden. Der Bau des Bades ist im Therapie-, Selbsthilfe- und Begegnungszentrum in Tempelhof geplant. Damit wird gleichzeitig eine Versorgungslücke im Bezirk geschlossen. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, benötigen die Deutsche Rheuma-Liga Berlin allerdings viel Unterstützung: Bauen Sie mit am Generationenbad! Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin bittet: „Stiften Sie eine Fliese – stiften Sie Spaß, Bewegung, Kondition und die Möglichkeit, rheumakranken Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das verordnete Funktionstraining anbieten und insbesondere noch besser auf die Wünsche der Kinder eingehen zu können.“
Warum brauchen rheumakranke Kinder ein eigenes Bad?
Bewegung im Wasser macht nicht nur Spaß durch abwechslungsreiche Übungen, das „Abtauchen wie ein Fisch im Wasser“ und das gemeinsame Erleben mit Freunden, sie erhöht auch die Beweglichkeit
und verbessert die Kondition. Das ist wichtig, denn Schmerzen, eine stark eingeschränkte Beweglichkeit, das Mitbetroffensein von inneren Organen, Kleinwüchsigkeit und die Nebenwirkungen von Medikamenten beeinträchtigen das Leben der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Ein eigenes Generationenbad ermöglicht es, ein speziell auf die Betroffenen und ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Kursprogramm anzubieten (beispielsweise Aqua Fitness, Tauchen oder Schwimmen).
Wem helfen Sie konkret mit Ihrer Unterstützung?
Sie helfen allein in Berlin mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren, die an einer der über 20 verschiedenen rheumatischen Erkrankungen im Kindes und Jugendalter leiden. Deutschlandweit erkranken daran sogar um die 16.000 Kinder.
Ansprechpartner: Geschäftsführer Gerd Rosinsky, Tel. 030 32 290 29 40.
Spendenkonto: Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V., Bank für Sozialwirtschaft, Kennwort:
›Generationenbad‹, Konto 45 45, BLZ 100 205 00
4. Rheuma-Liga-Treffpunkte aktuell
Tempelhof:
Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.
Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrum
Mariendorfer Damm 161a, 12107 Berlin
Erdgeschoss
Vorstandssprechstunde
Nach vorheriger Anmeldung bietet die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. eine Vorstandssprechstunde
an. Kontakt und Anmeldemöglichkeit: Frau Jäkel, Tel. 030 32 290 290.
Rechtsberatung für Mitglieder
Kostenfreies Angebot der Rechtsberatung für Mitglieder der Rheuma-Liga: Mit Rechtsanwalt Johann Trülzsch. Jeden 1. und 3. Montag im Montag, 16.30-18.00 Uhr
Anmeldung und Information: Dipl.-Sozialarbeiterin Corinna Schmidt, Tel. 030 32 290 29 65,
schmidt@rheuma-liga-berlin.de
Rentenberatung
Mit Margitta Feilke, Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Jeden Donnerstag, 9.30-13.00 Uhr, Ort. Vorherige tel. Anmeldung erforderlich:
Frau Schmidt, Tel. 030 32 290 29 65.
Beratung zu Physio- und Ergotherapie
Sylke Liesegang, erfahrene Physiotherapeutin und mit ihren Praxen langjährige Kooperationspartnerin der Rheuma-Liga Berlin, wird dieses Jahr ab Sommer mit ihrer Physiotherapie in das neue Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrum der Rheuma-Liga ziehen – schon jetzt bietet sie Mitgliedern und Interessierten einmal wöchentlich eine kostenlose Beratung zu Physio- und Ergotherapie an: jeden Mittwoch, 14.00-16.00 Uhr. Kontakt und Anmeldung vor der Eröffnung im Sommer in Mariendorf bei: Physio- und Ergotherapiepraxis S. Liesegang, Tel.: täglich von 09.00 bis 14.00 Uhr unter 030 795 20 57 oder per Mail unter
kontakt@liesegang.org (Frau B. Schellhammer).
Neukölln
Erster Treffpunktengel ab Juli 2010 im Einsatz:
Freudig können wir berichten, dass Herr Horst Schmidt langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. ab Juli für eine Sprechzeit im Rheuma-Liga Treffpunkt Neukölln zur Verfügung steht. Herr Schmidt wird ab dem 05.07.2010 eine wöchentliche Sprechzeit von 09.00 -11.00 Uhr anbieten. Interessierte können dann Informationen rund um alle Angebote der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. erhalten und sich diesbezüglich beraten lassen.
Wo: Rheuma-Liga-Treffpunkt-Neukölln
Haus des älteren Bürgers
Werbellinstr. 42
12053 Berlin
Wann: jeden Montag von 09.00 – 11.00 Uhr
Ihr Ansprechpartner: Herr Horst Schmidt, ehrenamtlicher Mitarbeiter.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an die Bezirkssozialarbeiterin Frau Jana Lemke wenden,
Tel.: 030 32 290 29 54 oder lemke@rheuma-liga-berlin.de.
Mitte: Rechtsberatung für Mitglieder
Kostenfreies Angebot der Rechtsberatung für Mitglieder der Rheuma-Liga:
Rechtsanwalt Dr. Robert Heimbach
Rheuma-Liga-Treffpunkt Mitte
Charité Campus Mitte, III. Ebene, Gruppenraum der Tagesklinik
Eingang Poliklinik, Luisenstraße 13, 10117 Berlin
Jeder 3. Mittwoch im Monat, 16.00-18.00 Uhr
Anmeldung und Information: Dipl.-Sozialarbeiterin Corinna Schmidt, Tel. 030 32 290 29 65,
schmidt@rheuma-liga-berlin.de
City-West: Neue Vortragsreihe geplant
In der Praxis von Herrn Dr. Michael Große Darrelmann können sich rheumakranke Menschen regelmäßig über soziale Fragen informieren. Auch Gruppenangebote sind hier möglich. Ab Herbst 2010 sind regelmäßige Vorträge geplant, nähere Informationen sind dem Sommerrundbrief Juli/August zu entnehmen. Herr Dr. Darrelmann stellt der Rheuma-Liga einen sehr schönen Raum in seiner Praxis zur Verfügung. Wer Interesse hat, direkt in der Nähe der Gedächtniskirche Beratungen wahrzunehmen oder uns unterstützen möchte, in diesen schönen Räumen die Angebote für rheumakranke Menschen auszubauen, wendet sich an: Dipl.-Sozialarbeiterin Corinna Schmidt, Tel. 030 32 290 29 65, schmidt@rheuma-liga-berlin.de. Sie steht für die Soziale Beratung vor Ort auch jeden Mittwoch zwischen 9.00 und 12.00 Uhr zur Verfügung. Rheuma-Liga-Treffpunkt City-West, Praxis Darrelmann, Nürnberger Str. 14715, III. Etage, 10789 Berlin.
5. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht!
Miteinander und füreinander: Die Rheuma-Liga ist eine Selbsthilfeorganisation, die von der engagierten und qualifizierten Mitarbeit ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für die Unterstützung rheumakranker Menschen lebt. Der Verein bietet tolle Möglichkeiten, sich ehrenamtlich und eigenverantwortlich zu engagieren! Aktuell suchen wir:
- Hausmeisterliche Tätigkeiten
- Ehrenamtliche Mitarbeit EDV
- Transporthelfer/Fahrer Materialien
- Packen, Sortieren, Inventarisieren von Materialien
Die vollständigen Ausschreibungen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter
Ehrenamt: http://www.rheuma-liga-berlin.de/Aktuelle-Stellenausschreibunge.572.0.html
6. Verfügungsgeld für Selbsthilfegruppen
Auch in diesem Jahr können wir Dank der Förderung der Krankenkassen ein Verfügungsgeld für die Selbsthilfegruppenarbeit überweisen. Erfreulich ist, dass es der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. wieder gelungen ist, 150 Euro für die Auslagen zu erhalten. Dieser Betrag wird in den nächsten Tagen auf die Konten der Selbsthilfegruppen-Vertreter überwiesen. Kontakt: Herr Witzenhausen, Leiter Finanzen, Tel. 030 32 290 29 35, witzenhausen@rheuma-liga-berlin.de
7. Kurreisen nach Abano-Terme
Interessierte können an Kurreisen nach Abano-Terme teilnehmen, die von Frau Ingeborg Esser organisiert werden. Sie finden die Ausschreibung der Reisedaten auch in jeder „agil“-Ausgabe. Für eine Anmeldung setzen Sie sich bitte mit Frau Esser direkt in Verbindung unter Tel. 030 773 46 57 bzw. der Anschrift: Frau Ingeborg Esser, Draisweg 12, 12209 Berlin. Die nächsten Termine: 13.4.-4.5.2011 und 20.4.-11.5.2011. Das Beratungsgespräch dafür findet am 10.9.2010 bei Frau Esser statt. Herbstreise: 21.9.-12.10.2011.
8. Kurse aktuell:
Aktuell freie Kursplätze: Wassergymnastik
Bezirk | Therapiestätte | Kurszeit(en) |
Mariendorf | DRK Kliniken Berlin / Pflege & Wohnen Mariendorf Britzer Str. 91 12109 Berlin | Samstag 10:00 - 11:00 |
Neukölln | Therapiezentrum Rohner Werbellinstr. 42 12053 Berlin | Montag 15:40 – 16:20 Donnerstag 17:45 – 19:15 |
Spandau | Kurbad am Pichelsee Am Pichelsee 5 13595 Berlin | Donnerstag 8:00 – 8:40 |
Steglitz | Astral im St. Marien Gallwitzallee 123 – 143 12249 Berlin | Freitag 20:45 – 21:30 |
Krankenhaus Bethel Promenadenstr. 3 – 5 12207 Berlin | Freitag 16:45 – 19:45 |
Vitaworxx Ferdinandstr. 31 – 35 12209 Berlin | Samstag 16:40-18:00 Sonntag 15:45 -16:30 |
Freie Kursplätze: Gelenk- und Wirbelsäulengymnastik
Bezirk | Therapiestätte | Kurszeit(en) |
Lichtenberg | Physiotherapie Uwe Wilms Alfredstr. 24 10365 Berlin | Dienstag 10:00 – 11:00 Donnerstag 10:00 – 11:00 |
Spandau | Ev. Waldkrankenhaus Spandau Stadtrandstr. 555 – 561 13589 Berlin | Dienstag 18:00 – 20:00 |
Turnhalle der AOK Galenstr. 10 13597 Berlin | Montag 09:30 – 11:30 Dienstag 18:00 – 20:00 Donnerstag 09:30-10:30 |
Zehlendorf | Immanuel Krankenhaus Königstr. 63 14109 Berlin | Mittwoch 17:00 – 18:00 Donnerstag 17:00 – 19:00 |
Anmeldungen bei der Mitgliederbetreuung: Tel. 030 32 290 29 10, kurse@rheuma-liga-berlin.de
Hinweis:
Die Bewegungsbäder im Atlantis sowie im Krankenheim Tempelhof mussten bzw. müssen schließen.
Für das Atlantis können wir folgende Ausweichmöglichkeit anbieten:
Bewegungsbad Marienfelde im Kloster „Vom Guten Hirten“/ Eingang B, Malteserstr. 171b, 12277 Berlin (gut zu erreichen, in der Nähe des Atlantis), Fr 18:30-20:00 Uhr
Wir bemühen uns aktuell, Ausweichmöglichkeiten für das Krankenheim Tempelhof zu finden.
6. Personalien
Frau Jennifer Kordt hat ihre Tätigkeit bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. zum 31.05.2010 beendet, um sich Herausforderungen in einer neuen Stadt zu widmen. Frau Kordt war im Bereich der Sozialen Beratung und Begleitung tätig. Sie betreute die Bezirke Schöneberg-Tempelhof, Steglitz-Zehlendorf und Lichtenberg-Hohenschönhausen. Wir wünschen Frau Kordt für ihre berufliche und private Zukunft alles erdenklich Gute.
Frau Heike Liedholz wird ihre langjährige Tätigkeit bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. zum 30.06.2010 auf eigenen Wunsch beenden. Sie arbeitete im Bereich der Sozialen Beratung und Begleitung ab dem 01.01.1999 in ihrer zweiten Tätigkeitsphase bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. und betreute die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Treptow-Köpenick. Weiterhin arbeitete Frau Liedholz in den Bereichen Interkulturelle Öffnung, Freiwilligenarbeit und Übernahm die Vertretung des Besuchsdienstes. Frau Liedholz übernahm die Organisation der Busfahrten der Selbsthilfegruppen und der jährlichen Weihnachtsgala. Wir bedanken uns bei Frau Liedholz für das langjährige Engagement für die Belange von rheumakranken Menschen. Wir bedauern den Entschluss von Frau Liedholz und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles erdenklich Gute.
Frau Kristine Jahn hat ihre Tätigkeit bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. zum 01.05.2010 aufgenommen. Frau Jahn ist im Bereich der Sozialen Beratung und Begleitung als Dipl. Sozialarbeiterin tätig. Sie betreut die Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick und übernimmt die Betreuung des Besuchsdienstes.
Frau Martina Rhinow nimmt ihre Tätigkeit bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. als Dipl. Sozialarbeiterin im Bereich der Sozialen Beratung und Begleitung zum 15.06.2010 auf, wo sie die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau betreuen wird. Frau Rhinow arbeitete bereits im Rahmen eines Praktikums und anschließend als Krankheitsvertretung im Jahr 2009 bei der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V.