Förderung der Rheumaforschung:
Preis der Stiftung Wolfgang Schulze 2011 für Forschungsarbeit über neuen Ansatz zur Behandlung rheumatischer Entzündungen
Preisverleihung mit Dr. rer.nat. Anna-Barbara Stittrich und Dr. rer.nat. Mir-Farzin Mashreghi
Am Donnerstag, den 23. Juni 2011, fand im Roten Rathaus im Rahmen der Berliner Stiftungswoche zum neunten Mal die Preisverleihung der Stiftung Wolfgang Schulze statt.
Das Preisgeld in Höhe von zehntausend Euro erhielten dieses Jahr Dr. rer.nat. Anna-Barbara Stittrich und Dr. rer.nat. Mir-Farzin Mashreghi vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin für ihre gemeinsame Forschungsarbeit „MikroRNA als neues therapeutisches Angriffsziel gegen Rheuma“.
Darin haben sie herausgefunden, wie die Vermehrung der T Lymphozyten gesteuert wird, die eine rheumatische Entzündung verursachen.
Ziel der im Jahr 2002 ins Leben gerufenen Stiftung Wolfgang Schulze ist, die Forschung auf dem Gebiet entzündlicher und autoimmuner rheumatischer Erkrankungen finanziell zu unterstützen. Das erfolgt durch die Auslobung von Preisen bis zu fünfzigtausend Euro pro Jahr. Die Forschungsergebnisse in- und ausländischer Forscher müssen neuesten Datums, erstmalig zur Veröffentlichung gelangt und noch nicht von anderer Seite gefördert worden sein. Wolfgang Schulze war selbst an Rheuma erkrankt und hinterließ der Stiftung sein gesamtes Vermögen.
>> Programmheft der Preisverleihung