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Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.

Pressemitteilung 7/11

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Berlin, 13.5.2011

 

Die Rheuma-Liga fragt, Abgeordnete antworten:

 

Öffentliche Veranstaltung mit Berliner Gesundheitspolitikern im Vorfeld der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2011


Donnerstag, 19. Mai 2011, 18.00-19.30 Uhr

 

Mit: Dr. Wolfgang Albers, Die Linke – Kai Gersch, FDP – Thomas Isenberg, SPD – Oliver Schruoffeneger, Bündnis 90/Die Grünen – Dr. Claudia Wein, CDU – Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin Bundesverband Deutsche Rheuma-Liga

 

Jedes Jahr erkranken in Berlin 3.000 Menschen neu an entzündlichem Rheuma, davon über 100 Kinder und Jugendliche. A und O in der Behandlung dieser noch immer unheilbaren Krankheit ist die Früherkennung. Aber: In der Region herrscht ein Versorgungsnotstand, unter dem auch die aktuell 150.000 rheumakranken Menschen in der Hauptstadt zu leiden haben. Es werden doppelt so viele Rheumatologen gebraucht, wie zugelassen sind – da sind Wartezeiten beim Facharzt von mehreren Monaten, Verzögerungen von einem Jahr bis zu fünf Jahren bei der Diagnosestellung und Therapieeinleitung sowie damit ein Anstieg der Krankheits- und Sozialkosten die vermeidbare Folge.

 

Verzögerung bedeutet für Kinder und Erwachsene unwiederbringliche Zerstörung ihrer Gelenke und Organe, damit Verlust an Lebensqualität, Absturz in Arbeitslosigkeit und Isolation: Ein Missstand und Skandal, auf den die Deutsche Rheuma-Liga Berlin seit Jahren hinweist und für den sie sich bei Kassenärztlicher Vereinigung, Krankenkassen, Rentenversicherung und Politikern für eine Lösung stark macht.

 

Am 18. September 2011 sind Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus: Quo vadis, Berliner Gesundheitspolitik? Mit den gesundheitspolitischen Experten der Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus findet deshalb am Donnerstag, den 19. Mai 2011 eine Veranstaltung statt, zu der die Selbsthilfeorganisation ihre Mitglieder, aber auch alle Interessierten einlädt, um insbesondere im Vorfeld der Wahlen im September die Konzepte der Parteien zur Verbesserung der Früherkennung kennenzulernen.

 

Schwerpunkt ist dabei die Lebenssituation der jungen Rheumakranken und der Betroffenen in den mittleren Jahren, denn gerade sie müssen mit und trotz ihrer chronischen Krankheit wichtige Phasen des Lebens wie Berufstätigkeit oder Familienplanung meistern. Mobilität, passende Arbeitsbedingungen und altersgerechte Angebote im Bereich Rehabilitation und Pflege sind für sie jetzt und in Zukunft die Grundlage, um gleichberechtigt und integriert am sozialen und beruflichen Leben teilzuhaben.                                                                                                          

 

Wie also kann die Versorgung rheumakranker Menschen seitens der Politik in Berlin gewährleistet werden? Welche Rezepte haben die Parteien für die Vereinbarkeit von Arbeitsleben und Erkrankung? Und wie setzen sich die Gesundheitsexperten aus dem Abgeordnetenhaus für Barrierefreiheit und Mobilität in der Stadt ein? Diese und weitere Fragen diskutiert die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. mit Dr. Wolfgang Albers, Die Linke; Kai Gersch, FDP; Thomas Isenberg, SPD; Oliver Schruoffeneger, Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Claudia Wein, CDU. Denn insbesondere der politische Wille zur Veränderung zählt, um langfristig eine Verbesserung der Versorgung rheumakranker Menschen durchzusetzen.

 

Moderiert wird die Debatte von Frau Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Rheuma-Liga.

 

Donnerstag, den 19. Mai 2011, 18.00-19.30 Uhr

Rheuma-Liga-Treffpunkt Charlottenburg-Wilmersdorf

Zillestr. 10 im Untergeschoss der AOK

10585 Berlin

 

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter Tel. 030 32 290 29 24 oder anmeldung@rheuma-liga-berlin.de

 

 

Pressekontakt: 

Susanne Roßbach

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungen

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Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.

Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrum

Mariendorfer Damm 161 a – 12 107 Berlin

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Fax 030 32 290 29 39

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