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Kursrichtung für die nächsten Jahre verabschiedet:
Mehr Mitglieder, mehr Unabhängigkeit – Selbsthilfe rheumakranker Menschen für die Zukunft stark machen
„Rheuma kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – die rheumatischen Krankheiten stellen die Rheuma-Liga mit ihren Hilfsangeboten immer wieder vor neue Herausforderungen“, erklärte Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., bei der Vorstellung des Strategiepapiers des Vereins. Der Kurs in Richtung Zukunft für die nächsten fünf bis zehn Jahre fand bei der Mitgliederversammlung 2010 der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. breite Zustimmung. „Wenn wir die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen heute und in den nächsten Jahren sehen, stellen sich uns als Selbsthilfeorganisation zwei Kernaufgaben: Um weiter ein starker Fürsprecher und Ansprechpartner für rheumakranke Menschen zu sein und um unsere Angebote für die Betroffenen fortführen und weiterentwickeln zu können, wollen wir neue Mitglieder gewinnen und das Fundraising – das Einwerben von Spenden und Förderern – verstärken.“
Wesentlich sei, mehr als bislang jüngere Menschen im Alter zwischen 35 und 50 und Betroffene mit Migrationshintergrund mit den Hilfsangeboten der Rheuma-Liga zu erreichen. Beide Gruppen, führte der Präsident der Berliner Rheuma-Liga aus, hätten aufgrund ihrer Lebenssituation mit besonderen Anforderungen zu tun, ihre chronische Krankheit und die Krankheitsbewältigung mit dem ,ganz normalen‘ Alltag in Einklang zu bringen. Um hierbei umfassend zu helfen, Schritte zu erleichtern und Kompetenzen zu bündeln, stehe der Auf- und Ausbau eines Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrums ganz oben auf der Agenda. Dr. Sörensen: „Neben den wohnortnahen Beratungs- und Bewegungsmöglichkeiten in den Bezirken in den Rheuma-Liga-Treffpunkten sind wir so in der Lage, die Angebote der Rheuma-Liga Berlin zentral unter einem Dach anbieten zu können und damit die erste Adresse für die über 150.000 rheumakranken Menschen in der Hauptstadt zu sein.“
Gesellschaftliches Verständnis und flexiblere Bedingungen, beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt, zu bewirken, sei daher sowohl eine Notwendigkeit im Sinne der zukünftigen Integrationsmöglichkeiten für rheumakranke Menschen als auch erklärtes Strategieziel des Vereins: „Mit einer Imagekampagne ,Rheuma‘ will die Rheuma-Liga aufklären, Aufmerksamkeit schaffen und zur Früherkennung und Solidarität aufrufen“, so Dr. Sörensen abschließend.
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